Es gibt Rennen, die mit den Beinen gefahren werden, und andere, die mit der Seele gewonnen werden. Die Cape Epic gehört ohne Zweifel zu dieser zweiten Kategorie. Das südafrikanische Event, das als die „Tour de France des MTB“ gilt, ist nicht nur das prestigeträchtigste Etappenrennen der Welt, sondern ein wildes Ökosystem, in dem die menschliche Ausdauer der Unermesslichkeit des Western Cape direkt gegenübersteht.
Für Gobik war diese Ausgabe 2026 weit mehr als nur ein Prüfstand für unsere Offroad-Technologie. Sie war die Bühne, auf der zwei Strukturen der Spitzenklasse unserer Marke vertraut haben, um zu zeigen, dass im hochklassigen Mountainbike-Wettkampf Leistung und technische Ausrüstung ebenso wichtig sind wie das Vertrauen in den Partner, der nur wenige Zentimeter hinter deinem Hinterrad fährt.
Endpodium und gute Platzierungen in den Etappen
Zwei Teams, vier Duos und eiserne Entschlossenheit. So beendeten sie ihren Auftritt bei diesem Rennen:
- WILIER-VITTORIA MTB FACTORY TEAM:
Fahrer: Luca Braidot und Simone Avondetto (2. Platz). Eine meisterhafte Leistung, die eines Podiums würdig war: In mehreren Rennphasen führten sie das Feld an und kämpften bis zum letzten Atemzug in Stellenbosch um das Gelbe Trikot.
Fahrer: Juri Zanotti und Mathis Azzaro (11. Platz). Unermüdliche Arbeit und Konstanz auf jeder Etappe zur Unterstützung der Teamstrategie.

- KLIMATIZA ORBEA TEAM:
Fahrer: David Valero und Marc Stutzmann (4. Platz). Der Olympiamedaillengewinner und der Schweizer lieferten eine epische Aufholjagd und verpassten nach einer Kraftdemonstration auf der Schlussetappe nur knapp das Endpodium.
Fahrer: Samuele Porro und Luis Francisco Pérez (8. Platz). Ein Einzug in die Top 10, der die Tiefe und das Talent dieses Duos bestätigt.

700 Kilometer wilde Strecke
Die Strecke 2026 führte uns zurück zur reinsten Essenz des MTB. Schon ab dem Prolog in Meerendal sahen sich die Fahrer mit einem unerbittlichen Terrain konfrontiert:
- Montagu und das Klein Karoo: Etappen, geprägt von erstickender Hitze und endlosen Pisten, auf denen der Wind keine Gnade kannte.
- Greyton: Trails mit losem Fels und technische Abfahrten, die die Zuverlässigkeit jeder Komponente und die Widerstandsfähigkeit unserer Sitzpolster und Stoffe auf die Probe stellten.
- Stellenbosch: Das große Finale zwischen Weinbergen und historischen Trails, wo keine Kräfte mehr übrig waren und nur noch der Instinkt blieb.

Insgesamt mehr als 15.000 Höhenmeter im Anstieg. Zahlen, die auf dem Papier schwindelerregend wirken, sich im Gelände jedoch in Schweiß, Staub und das ständige Geräusch der unter Druck leidenden Kette übersetzen.
Das Rennen endet, die Epik bleibt
Am Ende des Tages, wenn die Räder im Paddock ruhen und die Fahrer den Schlamm abwaschen, ist es nicht die Zeit in der Gesamtwertung, die von der Cape Epic bleibt. Es ist die Umarmung an der Ziellinie, die Geste, eine so brutale Erfahrung miteinander zu teilen.
In Südafrika verwandelt sich der Wettbewerb in Brüderlichkeit. Es entstehen Freundschaften, die Asphalt oder Eintagesrennen niemals erreichen könnten. Für das Klimatiza Orbea und das Wilier-Vittoria waren diese acht Tage eine Lektion: Teams, die zu Familien werden, und Rivalen, die zu Vertrauten werden.

Denn bei Gobik verstehen wir, dass Epik nicht nur bedeutet, als Erster anzukommen; sondern zu wissen, dass du, egal was passiert, auf dem Weg nicht allein bist.